Sonntag:
Tiruchirappalli – Nach dem Frühstück brechen wir zu viert zum Brahadeeshwara Tempel in Tanjavur auf. Unsere beiden anderen Kollegen sind zu platt vom Vortag und wählen die Langschläfer-Option.


Unterwegs ein kurzer Zwischenstopp in einem Süßigkeitenladen mit südindischen Spezialitäten. Isi’s Kollegen decken sich reichlich ein, Isi verzichtet, weil ihr die indischen Süßigkeiten in der Regel viel zu süß sind.




Nach einer guten Fahrtstunde kommen wir beim Tempel an.








Zur großen Belustigung ihrer Kollegen, ist Isi eine beliebte Attraktion auf dem Tempelgelände.






Nach dem Tempelbesuch fahren wir zum Flughafen.

Nach einer knappen Stunde Flugzeit Ankunft am Flughafen Chennai. Wir gönnen uns ein letztes kühles Bier(e) und verpassen unterdessen beinahe unseren Flug. Wir besteigen das Flugzeug als Letzte, nachdem der Final Call bereits mehrfach ausgerufen war… 🙈

Ankunft am Flughafen Ahmedabad gegen 20:30 Uhr.

Nun geht es noch 2,5 Stunden per Auto zurück nach Vadodara, wo wir gegen 23 Uhr ankommen.
Der Sonntag in Vadodara – Cliff verbringt den Nachmittag mit einem Kollegen, sie machen die Gegend ein wenig unsicher.
Er holt ihn zu Hause ab, wo er zu viert in einer WG wohnt. Unter Anderem mit einem Professor von der hiesigen Universität, der sehr unglamurös in diesem Zimmer haust.




An einem See treffen sie auf Blumenverkäufer, die gerade Seerosen sammeln, um sie auf dem Markt zu verkaufen.



Als Isi abends zu Hause ankommt, sieht sie bereits (mal wieder) große Wassermengen von der Wand in den Hof fließen und sie ahnt Böses. Diesmal haben wir aber Glück, es ist “nur” nebenan beim Nachbarn.
Zuhause wird Isi von einem schönen Seerosen-Strauß empfangen, den Cliff den beiden Blumenhändlern bei seinem Sonntags-Ausflug abgekauft hat.

Montag:
Heute fahren wir zum ersten Mal selbst mit unserem Auto zur Arbeit. Cliff meistert die Fahrt souverän. Auf dem Parkplatz des Werksgeländes angekommen, parkt Cliff unter den neugierigen Blicken der Kollegen ein, vergisst aber leider, dass wir unser Ersatzrad am Heck des Autos tragen, und rammt damit schwungvoll einen Laternenpfosten. Weder Auto noch Pfosten haben zum Glück etwas abbekommen. Der Pfosten steht im perfekten 90 Grad Winkel, vielleicht aber erst seitdem Cliff ihn gerade gerückt hat? 😉

Heute feiern wir an der Arbeit die Einweihung einer neuen Montagelinie.

Abends gehen wir auf eine Garba-Veranstaltung, vorerst aber nur als Zuschauer und nicht als Tänzer. Seit Sonntag finden für 9 Nächte die Tanzgebete rund um Navratri statt, die die weibliche Göttin Durga ehren.




Gegen 1 Uhr morgens kommen wir zu Hause an und begeben uns seit Langem mal wieder auf Hundeschau.




Dienstag:
Der Kopf ist heute ein wenig schwer, die Nacht war zu kurz.
Wir fühlen uns heute beide etwas krank und gehen daher früh ins Bett.
Mittwoch:
Isi hatte eine kurze Nacht wegen sehr starker Halsschmerzen und bleibt deshalb heute zu Hause. Cliff scheint nix abbekommen zu haben und geht an die Arbeit.
Donnerstag:
Isi fühlt sich wieder halbwegs fit und wir fahren morgens gemeinsam an die Arbeit.
Nach der Arbeit holen wir unsere Bilder ab, die Cliff am Wochenende hat rahmen lassen. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Wir schicken das Ergebnis dem Künstler, der die Bilder gemacht hat, auch er scheint zufrieden und erstellt direkt einen Post in seine Insta Story.

Abends gehen wir wieder zu einer Garba Veranstaltung, dem United Way of Baroda, der größten Veranstaltung dieser Art weltweit. Das Event ist seit Monaten ausverkauft, wir haben Glück, dass unsere Kollegin Pratima noch 2 Tickets übrig hat.
Wir verabreden uns für 22 Uhr und fahren mit unseren Autos zu dem Event. Wir hatten uns zuvor gewundert, dass die Kollegin vorschlug, mit 2 Autos separat zu fahren, weil wir dachten, dass wir nur zu Viert gehen. Als wir uns dann treffen und 9 Leute (4 Erwachsene und 5 Kinder) aus ihrem Auto aussteigen, staunen wir nicht schlecht.




Freitag:
Isi war gestern etwas zu voreilig, als sie dachte, dass sie wieder fit ist, was sich heute rächt. Es geht ihr gar nicht gut, Fieber inklusive.
Am Nachmittag brechen wir dennoch zu unserem bereits gebuchten Wochenend-Trip auf, denn uns steht ein langes Wochenende aufgrund der Navratri/ Garba Feierlichkeiten bevor.



Wir sind müde und gönnen uns nach Ankunft nur noch ein schnelles Abendessen, bevor wir in unser Bett fallen.


Samstag:
Wir starten den Tag mit einem guten Frühstück und brechen zu unserem finalen Ziel auf, dem Jawai Safari Park in Rajasthan.


Auch Isi gönnt sich heute einen kleinen Patzer, als sie auf enger Straße an einem in die Straße stehenden Auto vorbei will. Sie vermisst sich mit den Abmessungen des Autos und so kommt es am Hinterrad zu einem Reifen-Reifen-Kontakt (glücklicherweise ohne bleibende Schäden). Der Beifahrer vergisst spontan seinen Patzer vom Montag und geht in den Belehr-Modus über, was Isi beinahe dazu bringt, das Auto an Ort und Stelle stehen zu lassen und den restlichen Weg lieber per Fuß zu gehen. (Entwarnung: wir haben beide das Ziel per Auto erreicht, obwohl Isi die Fahrerin war… 🙂)

Nach 2 Stunden Fahrt kommen wir im Hotel an, nach dem Check-In gibt es direkt erstmal lecker Mittagessen.





Am Nachmittag brechen wir zur Safari auf!









Am Ende bekommen wir sogar 2 wunderschöne Leoparden zu Gesicht, leider aber nur aus der Distanz.



Nach der Safari springen wir vor dem Abendessen noch eine Runde in unseren privaten Pool (nackig). Als wir fertig sind und uns für’s Essen bereit machen wollen, müssen wir leider feststellen, dass wir uns aus unserem Zimmer ausgesperrt haben – ohne Handy, glücklicherweise aber immerhin mit unseren Handtüchern…
Also schlägt Cliff sich zuerst durch das den Pool umgebende Dickicht und begibt sich ohne Schuhe auf grobem Kies auf den Weg zur 200 m entfernten Rezeption – mit nichts als einem Handtuch bekleidet. 😂
Hilfe naht nach etwa 5 Minuten, leider aber mit dem falschen Schlüssel. Also warten wir weitere 5 Minuten, bis eine zweite Person kommt, die den richtigen Schlüssel bringt.
Wir genießen ein leckeres Abendessen mit indischer Live-Musik und freuen uns schon auf den morgigen Tag, der hoffentlich weitere Leoparden-Sichtungen mit sich bringt.