Woche 21

Sonntag:

Gemütliches Frühstück in Markdorf bei Isi‘s Eltern, anschließend geht es zum Grillen zu Freunden. Am Abend werden wir von Isi‘s Eltern nach Liechtenstein gebracht, wo wir bei Freunden für die nächsten Tage unterkommen.

In Liechtenstein angekommen kämpft Cliff mit starker Übelkeit, Schüttelfrost und Fieber. Es wird eine unruhige Nacht.

Montag:

Isi’s Tag startet früh, da die ersten Meetings in Indien bereits um 5:30 Uhr MEZ beginnen. Cliff geht es noch nicht besser.

Am Vormittag hat Isi einen Vorsorgetermin beim Hautarzt. Anschließend geht sie noch ein paar Lebensmittel einkaufen. Dabei merkt sie, dass sie mit dem Einkauf im Laden etwas überfordert ist – in den vergangenen Monaten wurde schließlich alles per Sofortlieferung innerhalb von zehn Minuten direkt bis vor die Haustüre gebracht.

Auch an die Preise muss sie sich erstmal wieder gewöhnen. Ein kleiner Einkaufskorb für 90 CHF, mit diesem Budget kommen wir in Indien 3-4 Wochen durch.

Da Isi in Liechtenstein keinen Mobilfunktarif und somit auch keine mobilen Daten mehr hat und sich den Weg zur Wohnung nicht gemerkt hat, irrt sie nach dem Einkauf durch Liechtenstein, bis sie nach ein paar Anläufen endlich erfolgreich ist.

Blick von unserer aktuellen Bleibe auf das Fürstenschloss

Nach dem Mittag geht es zu Hilti. Auf dem Heimweg bringt Isi ihren Chef Satya nach Hause und übergibt das Gepäckstück, das wir für ihn mitgenommen haben. Er lädt Isi zu sich in die Wohnung ein, wo es eine Besichtigung inkl. Original Masala Tee und einem Chili-Käse-Toast gibt, der von seinem Sohn zubereitet wurde.

1 Minute nach Ladenschluss stürmt Isi noch schnell in die Apotheke, um Cliff Medikamente zu besorgen.

Dienstag:

Erneuter Arbeitsbeginn um 5:30 Uhr.

Anschließend geht es für Isi zum Augenarzt, der gleichzeitig Cliff‘s Zwillingsbruder ist. Seit einigen Monaten hat sie bei der Arbeit immer wieder mit teils starkem Schwindel zu kämpfen. Zum Glück ist mit ihren Augen alles in Ordnung. Die Beschwerden hängen vermutlich mit der allmählich einsetzenden Altersweitsichtigkeit zusammen. Die Lösung könnte also erstaunlich einfach sein: Eitelkeit überwinden und die Brille, die Isi bereits seit einiger Zeit besitzt, regelmäßig tragen…

Danach steht noch ein Vorsorgetermin beim Zahnarzt in Lindau an. Die Praxis befindet sich in bester Lage direkt am See. Heute weht ein kräftiger Wind über das Wasser, und die Atmosphäre erinnert fast ein wenig an einen Tag am Meer.

Abends Besuch bei Cliff‘s Zwillingsbruder und Familie. Es gibt wie immer ein sehr leckeres Abendessen und als Dessert köstliche Marillenknödel!

Mittwoch:

5:30 Uhr Arbeitsstart für Isi, Cliff geht es immer noch nicht gut.

Über die Mittagspause besuchen wir Cliff‘s Schwester Evi, die im März Mama geworden ist. Wir bewundern die kleine Lucy zum ersten Mal. Es gibt leckeren selbstgebackenen Kuchen von Cliff‘s Mama. Cliff‘s Bruder Michael kommt auch zu Besuch und schenkt uns ein selbstgebautes Messgerät für die Luftqualität – wir sind gespannt auf die Messwerte, die uns in Indien erwarten.

Am frühen Abend hat Isi nach 6 Monaten endlich ihren lang ersehnten Friseurtermin.

Im Anschluss geht es zu unserem Lager, um noch ein paar Dinge für Indien einzusammeln. Ganz oben auf der Liste steht das Ladekabel für unseren Staubsauger. Den hatten wir zwar bereits im März mitgenommen, das dazugehörige Ladekabel allerdings nicht. Entsprechend fristete der Sauger die letzten Monate ein ziemlich nutzloses Dasein.

Donnerstag:

Seit Montag ist das Wetter sehr durchwachsen, wir frieren permanent und müssen feststellen, dass wir bei unserer Kleiderwahl zu optimistisch waren.

Es gibt sogar wieder etwas Schnee in den Bergen

Heute hat Cliff seine vierteljährliche Untersuchung in St. Gallen. Die Befunde sind gut und wir sind sehr erleichtert.

Im Anschluss machen wir noch ein paar Besorgungen in St. Gallen.

Freitag:

Ein langer Arbeitstag steht bevor, Cliff geht es wieder besser und er ist heute auch im Büro.

Am frühen Abend trifft Cliff sich mit seinem Kumpel Stefan auf ein Feierabendbier im „Stall“, wie er seine Motorradwerkstatt liebevoll nennt.

Als Isi abends heim kommt, erwartet Cliff sie bereits mit einem sehr schmackhaften Wurstsalat. Wir lassen den Abend gemütlich auf dem Sofa ausklingen, da auch morgen wieder ab 5:30 Arbeit angesagt ist und wir beide ziemlich müde von der Woche sind.

Samstag:

Heute steht ab 5:30 Uhr der Hilti People Review mit den indischen Kollegen auf dem Plan. Isi wäre eigentlich ab 5:30 Uhr an der Reihe gewesen, um ihr Team zu besprechen. Die indische Kurzfrist-Planung führt zu einer Verschiebung auf 9 Uhr und nachdem die zusätzlich reingeschobenen Teams zarte 3,5 h überziehen, ist Isi letzten Endes um 12:30 Uhr dran.

Cliff räumt währenddessen die Wohnung auf, packt und besorgt noch letzte Dinge, die wir mit nach Indien nehmen wollen.

Nachmittags brechen wir Richtung München auf, wo Isi auf dem 40. Geburtstag einer Freundin eingeladen ist. Cliff reist weiter nach Regensburg, um einen Kumpel zu besuchen.

Impressionen aus München:

Die Anreise zur Party
Picknick im Park

Der Abend endet erwartungsgemäß spät und feuchtfröhlich. Als Absacker gibt es zu Hause noch diverse griechische Spezialitäten, die wir uns nachts um 1 Uhr per Lieferdienst zustellen lassen.

Impressionen aus Regensburg:

Cliff ist unter die Camper gegangen
Katzenbeschwörer

Die Woche in der Heimat ging wieder viel zu schnell vorbei und wegen zu viel Arbeit und Cliff‘s Gesundheit konnten wir die Woche leider nicht optimal nutzen, um ausreichend Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen.

Dennoch freuen wir uns auch schon wieder auf die kommenden Wochen in Indien und auf unsere Wohnung. Der nächste Heimatbesuch steht ja bereits im September an, den wir dann hoffentlich wieder etwas mehr genießen können.

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