Sonntag:
Guten Morgen Munduk!

Heute gehen wir den Tag langsam an und entfernen uns nicht weit von der Unterkunft, da es Cliff immer noch nicht gut geht.
Wir mieten einen Roller und machen uns auf den Weg zu ein paar Wasserfällen, die es auf Bali wie Sand am Meer gibt. In den Höhen ist es heute recht neblig.






Auch an den Wasserfällen, die sonst überfüllt sein sollen, sind wir fast alleine. Den Wasserfall, den wir für unser Bad auswählen, haben wir sogar völlig für uns alleine.





Auf dem Heimweg stoppen wir in einem kleinen balinesischen Restaurant mit Bauernhof-Atmosphäre. Ein Hahn kräht hier merkwürdiger als der andere, was uns sehr amüsiert.



Wieder zu Hause angekommen wird es ein ruhiger Abend, da sich Cliff mit Fieber und Schüttelfrost plagt.
Auf den Reisfeldern wird vor allem abends immer fröhlich gezündelt, die Rauchbelästigung gibt uns den gewohnten „Taste of India“, den wir bisher nicht vermisst haben.



Montag:
Cliff geht es ein wenig besser, das Hotelpersonal kümmert sich rührend um ihn und versorgt ihn mit allen möglichen Hausmitteln. Während Cliff sich noch ein wenig ausruht, macht Isi es sich am Pool gemütlich.

Nachmittags machen wir uns per Roller auf den Weg zu einem nahegelegenen See mit einem schwimmenden Tempel.



Dienstag:
Heute geht es an die Nordküste Bali’s, nach Lovina!
Die Balinesen sind ähnlich kreativ wie die Inder, wenn es darum geht, möglichst viel auf einmal auf einem Moped zu transportieren.

Bevor es an den Strand geht, besuchen wir noch den Bramavihara-Arama Tempel.





Nach dem Tempelbesuch gibt es eine kleine Stärkung in einer sizilianischen Pizzeria. Sie ist so authentisch, dass man sich tatsächlich wie in Italien fühlt.



Am Strand angekommen, sind wir mal wieder fast die Einzigen. Allmählich fühlen wir uns tatsächlich etwas einsam…

Auf dem Heimweg, der uns mitten durchs balinesische Dickicht führt, beobachten wir ein Volleyball-Match und werden direkt zum Mitspielen aufgefordert, was wir aufgrund notorischer Faulheit aber ablehnen.

Mittwoch:
Zurück in den Süden nach Uluwatu! Nach einem letzten Frühstück in unserer schönen Unterkunft, werden wir um 11 Uhr von unserem Fahrer für die 3,5-stündige Fahrt abgeholt. Wegen des dichten Verkehrs brauchen wir 1,5 h länger als geplant.
In Uluwatu ist wesentlich mehr los als in den bisherigen Regionen Bali’s, dennoch fühlt es sich alles andere als überfüllt an, Strände, Shops, Restaurants und Bars sind angenehm gefüllt.




Donnerstag:
Zum Frühstück beobachten wir ein paar Surfer, um uns schonmal ein paar Tricks für unseren eigenen Surfkurs am Nachmittag abzugucken.


Anschließend erkunden wir ein bisschen die Gegend und chillen am Pool, bevor wir uns auf den Weg zu unserem Surfkurs machen.
Nach knapp 2 h Kurs sind wir völlig platt. Was am Vormittag bei den geübteren Surfern so einfach aussah, ist in Wirklichkeit wahnsinnig anstrengend. Cliff entpuppt sich als Naturtalent und bereits beim dritten Anlauf gelingt es ihm, bis fast an den Strand zurück zu surfen. Isi tut sich etwas schwerer, schafft es aber immerhin auch ein paar Sekunden auf dem Brett zu stehen und ist vor allem stolz auf sich, ihre Angst vor dem offenen Meer weitestgehend im Griff gehabt, und den Surfkurs ohne größere Panikattacke überstanden zu haben.




Freitag:
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es in eine neue Shoppingrunde und anschließend zur Pediküre.






Den restlichen Nachmittag verbringen wir gemütlich am Pool, bevor es abends in ein Steakhaus geht.



Samstag:
Abreisetag, heute ist der erste Schlechtwettertag seitdem wir auf Bali sind. Am Vormittag genießen wir nochmal den Pool, dann wird gepackt und wir werden um 11:30 zum Flughafen abgeholt.
Nach der nicht artgerechten Hinreise, haben wir uns für den Rückflug ein Upgrade gegönnt und genießen auf beiden Flügen extra Beinfreiheit, was die Reise wesentlich angenehmer macht.
Der Zwischenstopp in Kuala Lumpur ist diesmal so kurz, dass wir direkt beim Aussteigen aus dem Flieger abgepasst werden, wenngleich noch 2mal nachgefragt wird, ob wir uns sicher sind, dass wir nach Indien wollen.
Halb 11 landen wir in Ahmedabad, werden bei der Immigration gefragt, wie wir das heiße Wetter in Indien als Europäer überhaupt überleben können, schreiten mal wieder etwas nervös durch den Zoll, weil wir wieder allerhand Unerlaubtes dabei haben, und werden sogar 15 Minuten vor der Zeit von unserem Taxifahrer für die 2,5-stündige Fahrt nach Vadodara abgeholt.
Auf den Straßen Ahmedabads begrüßen uns zwei Inder auf ihrem Roller, die neben uns fahren, mit einem herzlichen „Welcome to India“. Diese kleine Geste erleichtert uns den Wiedereinstieg und bringt Vorfreude auf die nächsten Wochen, in denen Indien sicher wieder die ein oder andere Überraschung für uns bereithält. 🙂