Sonntag:
Sunday as usual, Frühstück auf dem Balkon mit kleinem Sonnenbad.

Zum Hochzeitstag hat Isi Cliff ein Modellmotorrad seiner indischen Wunschmarke Royal Enfield geschenkt und, passend dazu, eine Probefahrt arrangiert.
Wir haben Sonntag für die Probefahrt gewählt, da sonntags deutlich weniger Verkehr herrscht. Wir brechen vormittags auf, um der Hitze des Nachmittags zu entgehen.







Testfahrt im Gelände, unnötiger Ballast wird abgeworfen.
Etwas später durfte Isi dann doch wieder aufsteigen und es ging zurück in die Stadt.
Ob das Eis wohl später dem Verzehr dient? 🤔
Die Fahrt verlief unproblematisch und wir haben uns gut im Verkehr zurechtgefunden. Cliff ist zufrieden mit dem Fahrverhalten, will aber noch 1-2 Bikes mehr testen, bevor er sich für ein Modell entscheidet.
Montag:
Der Arbeitstag endet heute erst nach 22 Uhr. Anschließend müssen noch die Koffer gepackt und die Wohnung urlaubsfertig gemacht werden. Daher wird die Nacht entsprechend kurz.
Dienstag:
Nach der Arbeit fahren wir zum Flughafen nach Ahmedabad, für 120 km sind wir im Abendverkehr 2,5 h unterwegs.

Am Flughafen ein Lichtblick: kaltes Bier!

Die Enttäuschung folgt prompt: der Kühlschrank ist aus und das Bier darf nicht getrunken, sondern nur mitgenommen werden. 😢
Kurz vor Mitternacht startet unser Flug mit leichter Verspätung nach Kuala Lumpur, Malaysia. Die knapp 6 h Flugzeit werden zur Qual, Air Asia ist nicht für europäische Abmessungen gemacht, außerdem ist der Flug komplett ausgebucht, also auch keine Ausweichmöglichkeit in Sicht.

Mittwoch:
Beim Stop Over in Kuala Lumpur haben wir nur einen sehr kurzen Aufenthalt, sodass wir direkt in den Flieger nach Denpasar, Bali, einsteigen können. Der Flieger bietet diesmal ein wenig mehr Platz, worüber wir sehr happy sind, sodass der 3-stündige Flug schnell vorbeigeht.

Nach einem über einstündigen Immigrationsprozess für Cliff (Isi konnte mit ihrem EU Pass binnen einer Minute durch die automatische Passkontrolle, was mit Cliff‘s Liechtensteiner Pass leider nicht funktionierte), machen wir uns per Auto auf den Weg in das 2 Stunden entfernte Ubud im Landesinneren.
Direkt nach Ankunft im Hotel springen wir erstmal in unseren Pool und lassen es uns gut gehen.

Anschließend gibt es ein sehr feines Abendessen in einem nahegelegenen Restaurant.




Gut gesättigt und müde machen wir uns auf den Heimweg.

Unterwegs treffen wir viele Menschen, die in der Dunkelheit mit Taschenlampen auf den Reisfeldern und in den Bächen unterwegs sind. Neugierig geworden, fragen wir eine der Personen, und diese verrät uns, dass hier Nachts Sumpfaale gesucht werden. Eine „Delikatesse“, die wir uns gerne entgehen lassen…

Als wir zurück im Hotel sind, hat uns in der Zwischenzeit eine Kröte ein kleines Geschenk im Pool zurückgelassen: ein Schaumnest, in dem es seine Nachkommen brütet. Nicht sehr hübsch anzusehen, aber dennoch faszinierend.

Donnerstag:
Heute ist Cliff‘s Geburtstag!


Der Tag startet mit einem „Floating Breakfast“ im Pool. Den ersten Sonnenbrand gibt es gratis dazu.

Zum Frühstück können wir einen Reisbauern hautnah bei der Arbeit beobachten. Die Vögel begleiten die Bauern immer, da sich beim Umgraben der Erden schmackhafte Snacks offenbaren, die schnellstmöglich verspeist werden wollen.
Anschließend mieten wir uns einen Roller und düsen in den Monkey Forest, wo man süße, frei lebende Makaken bestaunen kann, was sehr unterhaltsam ist.






Dann machen wir eine kleine Wanderung durch Ubud, wo wir anschließend in ein Restaurant mit super leckerem Essen einkehren.


Zurück im Hotel erwartet Cliff eine kleine Überraschung, die Isi für ihn organisiert hat. Der Pool ist mit Blüten dekoriert und wir genießen eine balinesische Massage direkt bei uns am Pool. Nach der Massage gibt es ein Bad im Blütenmeer und wir stoßen mit einem guten balinesischen Weißwein auf Cliff‘s Geburtstag an.


Tiefenentspannt brechen wir zum Abendessen auf und lassen Cliff‘s Geburtstag gemütlich ausklingen.

Freitag:
Heute gibt es Katze zum Frühstück.

Nach dem Frühstück (doch keine Katze) geht es mit dem Roller zu den Tegallalang Reis-Terrassen. Bisher war es auf Bali überall recht ausgestorben, es sind überraschend wenige Touristen unterwegs. Ebenso heute. Es ist kurz vor Hauptsaison, aber auch die Einheimischen berichten, dass auffallend wenig für Mai los ist, was vermutlich an der politischen Weltlage und den hohen Flugpreisen liegt.



Kurzer Boxen-Stopp an der Tankstelle.


Auf dem Heimweg halten wir kurz in einem Supermarkt an, als wir von irgendwoher ein lautes Gackern hören. Als wir die Quelle finden, sind wir etwas überrascht und denken kurz darüber nach, dem Hähnchen die Freiheit zu schenken, entscheiden uns dann aber dafür, dem Schicksal seinen Lauf zu lassen.

Abends gönnen wir uns erneut eine Massage, weil sie uns so gut gefallen hat und genießen unseren letzten Abend in Ubud.

Samstag:
Heute stehen wir früh auf, denn vor der Weiterreise nach Munduk wollen wir noch einen Tempel besuchen.
Am Eingang des Tempels angekommen, werden wir erstmal in angemessene Kleidung gesteckt und dann kann es auf Erkundungstour gehen.




Zurück im Hotel gibt es Frühstück, anschließend wird gepackt und mittags werden wir von unserem Fahrer für die 2,5-stündige Fahrt in den Norden Balis, die Munduk Highlands, abgeholt.

Ankunft im Hotel mit grandioser Aussicht. Hier ist es deutlich kühler, aber immer noch warm genug für kurze Kleidung.


Abends gibt es einen BBQ Abend mit Live-Musik in der Unterkunft. Cliff geht es seit dem Morgen nicht so gut, er hat starke Schmerzen von seinem Sonnenbrand und es machen sich grippeähnliche Symptome breit. Wir hoffen, dass es sich schnell wieder legt und wir schwungvoll in Woche 17 mit vielen neuen Erlebnissen starten können…